Home


Mitglieder Login






Passwort vergessen?

Editorial 04/2007 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Barbara Helige   

Am Tag nach dem Fest

Die Veranstaltung anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Richtervereinigung war - vor allem auch Dank der überwältigenden Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen - ein großer Erfolg.  Die Öffentlichkeit, aber auch jene Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Symposion und am Festakt, die keine Richterinnen und Richter sind, konnten damit ganz deutlich die Positionierung der Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter als Sprachrohr der dritten Staatsgewalt erleben. Gleichzeitig konnten wir die Ernsthaftigkeit der Bemühungen um eine Stärkung der Unabhängigkeit vermitteln. Ich glaube, die Botschaft ist angekommen. Wie notwendig das noch immer ist, zeigen ja spätestens die Ereignisse der letzten Tage, in denen von politischer Seite - wieder einmal - Angriffe auf die Unabhängigkeit formuliert wurden („die Ministerin möge die politische Linie vorgeben“). Und wenn das Bundesmitarbeitergesetz für Richterinnen und Richter in den Plänen der Bundesregierung nun endgültig vom Tisch ist, so hängt das sehr wohl mit den Anstrengungen aller Standesvertreter zusammen, die für diese Eigenständigkeit der Gerichtsbarkeit seit vielen Jahrzehnten kämpften und kämpfen.

Der Erfolg wäre aber - was nun die Festveranstaltung von 22. und 23.3.2007 betrifft - nicht zustande gekommen, hätte es das Organisationskomitee nicht gegeben, das sich aus folgenden engagierten und vor Ideen sprühenden Kolleginnen und Kollegen zusammensetzte, die weder Zeit noch Mühe für das große Fest scheuten: Es sind dies Herbert Beran, Heinz Fuhrmann, Manfred Herrnhofer, Elisabeth Körner, Peter Liehl, Georg Menardi, Gerhard Reissner, Doris Obereder, Sylvia Strolz und Werner Zinkl. Für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und die Versorgung der „Gruft“ mit restlichen Brötchen sorgten die RiAA Birgit Artner, Hartwig Handsur, Susanne Judex, Katharina Lewy, Johann Nowak, Angelo Sade-Yarok, Katharina Wittmann, Bernd Ziska und RP Christian Simon.

Und dass wir ohne Ute Beneke aus unserem Sekretariat, aber auch ohne Rat und Tat von Herrn RegRat Hofrat Otto Müller erst gar nicht hätten beginnen müssen, ist ja allseits bekannt.

Herzlichen Dank an alle!

 
< zurück   weiter >